Art@SAP Dresden: Bube Dame König… SAP

In den Räumen der SAP in Dresden wurde heute die SAP Kunstausstellung „Bube, Dame, König…SAP“ eröffnet. Die Ausstellung ist Teil der „Nacht der Galerien“, die im Rahmen der Initiative „Dresden Contemporary Art“ stattfindet. Für interessierte Besucher ist die Ausstellung vom 19.01. bis 21.06. 2013, von Montag bis Freitag in der Zeit von 8 bis 18 Uhr zugänglich. Zu sehen sind Werke von Paul Barsch, Tony Franz, Simone Lucas, Marcus Sendlinger, Matthias Materne und Junior Toscanelli. Informationen zu den ausgestellten Werken:

Paul Barsch, BLACK PAINTING, 2011, 111 x 84 cm, Vinyl auf Holzgerüst
Teile einer Heavy Metal Schallplatten-Sammlung liegen diesem Bildobjekt zugrunde. Das changierende Schwarz der einzelnen Rauten schafft einen in sich funkelnden Vinyl-Fetisch. Paul Barsch, der selbst sehr gern in verschiedenen Bands akustische Grenzen überschreitet, bietet mit dieser Arbeit eine simple und eindrucksvolle Antwort auf die Frage nach Neuerfindung in der Kunst. Als monochromes Tafelbild betrachtet finden sich kunsthistorische Verweise und in dem Verlangen, die Zweidimensionalität zu verlassen, stehen Bildobjekte unterschiedlichster zeitgenössischer Autoren zur Referenz.

Tony Franz, FORM 02, 2011, 160 x 141 cm, Bleistiftzeichnung auf Papier
Das App „Art Studio“ für das I-Phone hat dem Künstler Tony Franz einmal aus einer Verlegenheit geholfen. Er sollte einen Weg beschreiben. Aus Mangel an Stift und Zettel lud der Künstler das App, um die Wegbeschreibung digital zu skizzieren. Aus dieser spielerischen Möglichkeit entwickelte sich per Zufall die abstrakte Bildfindung FORM 02. Übertragen oder zurückgeführt in das Medium der Zeichnung findet sich auf dem großformatigen Papier eine veritable Bezeugung zeichnerischer Virtuosität und schlitzohriger Bildfindung.

Simone Lucas, MESSUNG, 2010, 230 x 360 cm, Öl auf Leinwand
Ein imaginärer Klassenraum ist Handlungsort im groß angelegten Tafelbild der Düsseldorfer Künstlerin Simone Lucas. Sie lässt die vermutlich halbwüchsigen Personen mit gestärktem Hemdkragen und gebügelten Kleidern durch den Klassenraum schreiten; alle im gleichen Abstand zueinander und seltsam abwesend; möglicherweise stoisch die eigene Handlung verfolgend. Was auch immer in dieser Situation geschieht, es schaut keiner dem anderen ins Gesicht. Aufklärung findet in Spiegelschrift statt. Etwas Gespenstiges liegt im Raum obwohl doch die Klassenzimmerszene so vertraut erscheinen mag. Vielleicht sind alle untot oder Teil einer unsichtbaren Gesamtinszenierung? Simone Lucas gelingt es, mit lässigen Pinselgesten eine Geschichte in den Bildraum zu verorten, ohne dabei eine angestrengte Erzählung in den Vordergrund stellen zu müssen.

Marcus Sendlinger, SCHULZE (BLUMEN), 2011, 170 x 150 cm, Mischtechnik auf Leinwand
Scheinbar chaotische Konglomerate fliehen aus der Bildmitte. Marcus Sendlinger collagiert einen bunten Strauß stachliger Bildelemente. Es finden sich geschützte Vögel, abgebildet neben benutzten Schießscheiben. Kakteen und Rosenblüten explodieren in rosa-pink. Sendlinger vermischt die individuelle Alltagswelt mit Zitaten aus der Malerei- und Kunstgeschichte. Er wertet nicht zwischen „abstrakt“ und „figurativ“. Sein Bild ist der Hybrid einer ausdifferenzierten Kunstwelt.

Matthias Materne, GROOVE, 2012, diverse Materialien
Körper als Exkursionen in den Raum oder Objekte und deren Geheimnisse. So kann man die arrangierte Ausstellungssituation des Dresdner Künstlers Matthias Materne übertiteln. Materne testet die Essenz bildhauerischer Objekte, wobei handwerkliche Prozesse Zeugen dieser Untersuchungen sind. Diese Objekte und die benutzte Oberfläche sind bildnerisch zu erschließen - vielleicht als Versuch eines Handlungsablaufes, wie er möglicherweise bei der Entstehung im Atelier zustande gekommen ist.

Junior Toscanelli, IM REICH DER SATYRE, 2012, 150x110 cm, Öl/Leinwand
Der Maler Junior Toscanelli kennt die große Geste. Er bestimmt, er verortet und er zerstört Bilddetails auf genau platzierten Tableaus. Seine Bilder erzählen über die Begrenztheit des Sujets hinaus, vor allem vom wesentlichen und befreiten Abenteuer: einer expressiv aufgeladenen und gestischen Malerei. Die Bildräume sind oft, so auch hier, sehr klar gegliedert in Bildvordergrund, Mittel- und Hintergrund. Dazwischen schiebt sich eine menschliche Figur. Diese verweist auf einen kunsthistorischen Bezug: ein Gemälde des barocken Künstlers Nicolas Poussin des frühen 17ten Jahrhunderts. Toscanelli findet seine Bildthemen und inhaltlichen Bezüge In der Kunstgeschichte, um seiner Malerei einen persönlichen zeitgenössischen Anlass zu geben.

Weitere Informationen zu art@sap sind unter www.sap.de/kunst verfügbar.

Informationen zu SAP
Als Marktführer für Unternehmenssoftware unterstützt die SAP AG Firmen jeder Größe und Branche, ihr Geschäft profitabel zu betreiben, sich kontinuierlich anzupassen und nachhaltig zu wachsen. Vom Back Office bis zur Vorstandsetage, vom Warenlager bis ins Regal, vom Desktop bis hin zum mobilen Endgerät – SAP versetzt Menschen und Organisationen in die Lage, effizienter zusammenzuarbeiten und Geschäftsinformationen effektiver zu nutzen als die Konkurrenz. Mehr als 190.000 Kunden (inklusive Kunden von SuccessFactors) setzen auf SAP-Anwendungen und -Dienstleistungen, um ihre Ziele besser zu erreichen. Weitere Informationen unter www.sap.de.

Hinweis an die Redaktionen
Für Pressefotos und Fernsehmaterial in hoher Auflösung besuchen Sie bitte unsere Plattform www.sap.com/photos. Dort finden Sie aktuelles, sendefähiges TV-Footage-Material, sowie Bilder zu Themen rund um SAP zum direkten Download. Videos zu SAP-Themen aus der ganzen Welt finden Sie unter www.sap-tv.com. Sie können die Filme von dieser Seite auch in Ihren eigenen Publikationen und Webseiten einbinden, über E-Mail-Links bereitstellen sowie RSS-Feeds von SAP TV abonnieren.

Pressekontakt:
Alexandra Cozgarea, +49 0172 139 7348
SAP Presse-Hotline: +49 (0) 62 27-74 63 15, presse@sap.com

Wenn Sie dieses Fenster schließen, gehen alle eingegebenen Informationen verloren und Sie gelangen zurück auf die Hauptseite.