SAP kündigt neue Version von SAP Afaria an

Verbesserte Verwaltung und Sicherheit für iOS- und Android-basierte Geräte, neues Design des App-Portals sowie Self-Service-Portal für vereinfachte Geräteeinbindung und -verwaltung

SAP hat heute die aktuelle Version von SAP Afaria vorgestellt. Das neue Release der branchenführenden Lösung für die Verwaltung mobiler Endgeräte (Enterprise Mobility Management, EMM)1 wird noch enger in die Unternehmensprozesse integriert sein und über Verteilungsfunktionen verfügen, mit denen Geräte effektiv verwaltet und geschützt werden können. Ziel ist es, auch die privaten Geräte der Mitarbeiter zu sichern, die für berufliche Aufgaben eingesetzt werden. Weil zunehmend mobile Unternehmensanwendungen genutzt werden, hat die SAP außerdem die App- und Self-Service-Portale neu gestaltet, sodass Nutzern nun ein vertrautes, komfortables App-Portal innerhalb des Unternehmens zur Verfügung steht.

Laut Forrester suchen sich mehr als zwei Drittel der IT-Anwender in Nordamerika und Europa selbst aus, welche Smartphones und Tablet-Computer sie bei der Arbeit nutzen.2 Um diesem Trend Rechnung zu tragen, werden für die Nutzung privater Endgeräte am Arbeitsplatz (Bring Your Own Device, BYOD) zunehmend Programme entwickelt. Diese erfordern eine hochgradig skalierbare, ausgereifte EMM-Lösung – entweder On-Premise oder in der Cloud –, mit der sämtliche mobilen Geräte und Apps, die am Arbeitsplatz genutzt werden, verwaltet und abgesichert werden können. Für die neue Version von SAP Afaria sind folgende Funktionen geplant:

  • Unternehmensintegration
    • Umfassendere Integration von Verzeichnissen, um mehrere verteilte Verzeichnisse für Authentifizierung und Zuordnungen anzubinden. So können Richtlinien zuverlässig umgesetzt und Nutzer in verteilten Systemen einfacher eingebunden werden. In Verbindung mit der Richtlinienkonfiguration soll die Verteilung von Daten, die in Zielverzeichnissen vorgehalten werden, die Einbindung von privaten Geräten, die am Arbeitsplatz eingesetzt werden, erleichtern.
    • Erweiterte E-Mail-Zugriffskontrolle und Behebung von Geräteschwachstellen für bessere Skalierbarkeit und Sicherheit in großen Organisationen, die unterschiedliche Komponenten für die Zugriffskontrolle in einer verteilten Landschaft einsetzen.
    • Erweiterte PKI-Zertifikatsverwaltung (Public-Key-Infrastruktur), um die Verwaltung und Bereitstellung von digitalen Zertifikaten differenziert und sicher zu kontrollieren.
  • Anwendungsverwaltung
    • Erweiterungen im App-Portal für mehr Nutzerfreundlichkeit durch eine vertraute, an das Corporate Design anpassbare Umgebung. Anwender erfahren, wie sie die für sie relevanten mobilen Anwendungen nutzen können, und steigern so ihre Effizienz.
    • Neue Programmierschnittstelle für SAP Afaria und Funktionen für App-Richtlinien, um den Installationsaufwand zu minimieren. Administratoren können so Apps erstellen und sicher verfügbar machen, ohne dass der Nutzer umfangreiche Einrichtungsinformationen wie z. B. Serveradresse, Domäne oder Benutzername eingeben muss. Dies reduziert nicht nur Anfragen beim Helpdesk, sondern erleichtert dem Nutzer auch den Umgang mit seinem mobilen Gerät.
  • IT-Services für BYOD- und unternehmenseigene Geräte
    • Updates für das Self-Service-Portal, um die Oberfläche zu vereinfachen, mit der mobile Nutzer ihre Geräte anbinden und verwalten können. Unternehmen können außerdem eigene Nutzeroberflächen erstellen.
    • Umfassende Unterstützung von Samsung for Enterprise (SAFE)geplant für Android-Geräte mit zusätzlichen E-Mail- und Sicherheitsfunktionen.
    • Erweiterungen für iOS, um Jailbreaks besser erkennen zu können und Regionen zu unterstützen, in denen das Entfernen der Nutzungsbeschränkungen bei den Geräten weit verbreitet ist. Zudem sind erweiterte Konfigurations- und Anwendungsverwaltungsfunktionen für iOS geplant.

„Wir haben uns für eine Partnerschaft mit SAP entschieden, um dem wachsenden Bedarf unserer Kunden an innovativen mobilen Services gerecht zu werden“, erklärt Adrian Bisaz, Head of Mobility, Swisscom, größter Telekommunikationsanbieter und Systemintegrator in der Schweiz mit 8,2 Millionen Kunden. „Unser Ziel ist, den gesamten Lebenszyklus mobiler Anwendungen und Geräte abzudecken, einschließlich der Verwaltung mobiler Geräte, der Bereitstellung von mobilen Apps in einem App-Store und der App-Entwicklung mithilfe der SAP Mobile Platform. Wir sind überzeugt, dass wir unsere Angebote für mobile Services mit dem aktuellen Release von SAP Afaria in Verbindung mit SAP Mobile Platform deutlich verbessern können.“

„Als einer der ersten SAP-Partner für die Verwaltung mobiler Lösungen war VeliQ schon vor fast einem Jahrzehnt ein Wegbereiter auf diesem Feld“, sagt Alex Bausch, Gründer und CEO von VeliQ. „SAP Afaria unterstützt ein einfach zu handhabendes Self-Service-Modell, auf dem unser Ansatz des mobilen Platform-as-a-Service (mPaaS) basiert. Dieser beinhaltet unter anderem die mobile Sicherheits- und Anwendungsverwaltung. Zusammen mit SAP möchten wir unser mPaaS-Angebot erweitern, zum Beispiel um innovative Services, die erst durch die Integration mobiler Daten, Informationen aus der Cloud und Big Data möglich geworden sind.“

Das IT-Marktbeobachter- und -Beratungsunternehmen IDC bestätigt, dass SAP Afaria den EMM-Anforderungen von Unternehmen entspricht.1 Neben der Verwaltung mobiler Endgeräte (Mobile Device Management, MDM) lassen sich mit der Lösung auch mobile Geräte, Apps und Daten unternehmensweit sowie während des gesamten Lebenszyklus verwalten und absichern. Indem sichergestellt wird, dass alle Daten, die über mobile Geräte übermittelt und gespeichert werden, geschützt und sicher sind, wird die neue Version von SAP Afaria die wachsende Zahl mobiler Mitarbeiter unterstützen und die Komplexität verringern. Kunden können so eine Vielzahl von Geräten und Apps besser überblicken und kontrollieren. Im Falle eines Geräteverlusts lassen sich per Fernzugriff Sicherungskopien von Daten erstellen und Informationen löschen. Mobile Anwender profitieren von einem schnelleren Zugriff auf Fehlerkorrekturen, Upgrades und Aktualisierungen.

„Neben dem Bereich Mobile Device Management (MDM) ist SAP jetzt auch führend im Enterprise Mobility Management (EMM). Durch die Skalierbarkeit von SAP Afaria können wir den wachsenden Anforderungen großer Unternehmen begegnen und gewinnen so Kunden“, so Sanjay Poonen, President und Head of Mobile Division, SAP. „Der Trend in der Branche geht vom MDM hin zum EMM. Die Kundenresonanz zeigt uns, dass wir mit unserer Vision, mehr als eine Millarde Geräte zu verbinden, richtig liegen. Sie haben erkannt, dass ihre Investitionen bei SAP, die die weitreichendste mobile Plattform in der Branche bietet, auch zukünftig am besten aufgehoben sind.“

SAP Afaria wird auch als Rapid Deployment Solution angeboten. Dank vorkonfigurierter Software und zuvor festgelegten Services lässt sich die Lösung so schnell implementieren.

Eine auf 14 Tage limitierte Testversion von SAP Afaria steht hier zur Verfügung. Screenshots der Lösung sind erhältlich unter „Screenshots: SAP kündigt neueste Version von SAP Afaria an.“ Ein Video über den erfolgreichen Einsatz von SAP Afaria bei Kunden steht hier zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie im SAP Newsroom.

1 IDC: „Worldwide Mobile Enterprise Management Software 2012 – 2016 Forecast and Analysis and 2011 Vendor Shares“, Stacy Crook, September 2012: http://idcdocserv.com/236835e
2 Forrester Research: „Building A Business Case For A Bring-Your-Own-Device (BYOD) Program“, Michele Pelino, 23. Oktober 2012.

Informationen zu SAP
Als Marktführer für Unternehmenssoftware unterstützt die SAP AG Firmen jeder Größe und Branche, ihr Geschäft profitabel zu betreiben, sich kontinuierlich anzupassen und nachhaltig zu wachsen. Vom Back Office bis zur Vorstandsetage, vom Warenlager bis ins Regal, vom Desktop bis hin zum mobilen Endgerät – SAP versetzt Menschen und Organisationen in die Lage, effizienter zusammenzuarbeiten und Geschäftsinformationen effektiver zu nutzen als die Konkurrenz. Mehr als 197.000 Kunden setzen auf SAP-Anwendungen und -Dienstleistungen, um ihre Ziele besser zu erreichen. Weitere Informationen unter www.sap.de.

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