Kunstausstellung Art@SAP in Dresden eröffnet

In den Räumen der SAP in Dresden wurde heute die SAP Kunstausstellung Art@SAP in Dresden eröffnet. Die Ausstellung findet in Kooperation mit der Galerie NEXT in Dresden statt und ist interessierten Besuchern von 02. Juli bis 24. August, Montag bis Freitag in der Zeit von 8 bis 18 Uhr zugänglich.

Zu sehen sind Werke von Manfred Peckl, Jan Grossmann und Johannes Weiss. Die ausgestellten Skulpturen von Manfred Peckl sind aus dem Methodenbaukasten des Prinzips „Collage“ entnommen. Die kartographischen Oberflächen umschließen einen Hohlkörper aus Epoxidharz, aber das Geheimnis ihrer tatsächlichen Herkunft entspringt unserer wissenden Imaginationskraft. Das bekannte Weltraumteleskop „Hubble“ ist in seiner Funktion als „Auge“ ins All sehr erfolgreich gewesen und hat in den vergangenen Jahren umfangreiches Bildmaterial geliefert. Versammelt sind diese Bilder aus dem All in zentimeterdicken Atlanten. Diese detailreichen Blicke ins Weltall und deren Systematisierung sind ein merkwürdiger Ordnungsversuch. Diese Absurdität hat bei Peckls Skulpturen eine adäquate Form gefunden. Seine Idee, aus dem Abbild des Weltall-Raumes eine Reproduktion als dreidimensionales Kunstobjekt entstehen zu lassen, hat den abgebildeten Endlosraum wieder gefasst. Diesmal in Meteoriden, die wie große Himmelsdiamanten in den Raum dieser Ausstellung gestürzt sind.

Jan Grossmann hat in seiner roten Skulptur SPIN IV vermutlich geometrische Vexierformen ineinander verkeilt. Tatsächlich sind die Drei- und Vielecken in einer sich selbst nur logischen Folge entstanden. Beim Umschreiten dieser Form kann man nachempfinden, was im Atelier zum Prinzip erklärt wurde: der freibleibende Ausschnitt wird mit einer die Leerstelle füllenden Form beantwortet. Das verwendete Material Wabenpappe ist physisch leicht aber stabil strukturiert. Nur so lässt sich ein solch komplexer Körper, der keine Front-, Hinter- oder Seitenansicht hat, erbauen. Die Skulptur CLUSTER III ist die erste Leichtbauform aus textilbewehrtem Beton. Dieses Baumaterial wurde an der TU Dresden mitentwickelt und ermöglicht eine extrem leichte Handhabbarkeit. Grossmann hat ein Gerüst aus Wabenpappe mit dieser Betonmasse überzogen. Die Skulptur scheint leicht über dem Boden zu schweben, was ihrer Ausdehnung und den drei Aufsetzpunkten geschuldet ist. Die entschärften Ecken folgen in Summe und Anordnung einer fast vertikalen Linie. Eine Aufreihung – gleich einer Kette – drängt sich auf. Die polierte Oberfläche wird in den nächsten Jahren eine noch unbekannte Patina annehmen.

Die Skulpturen von Johannes Weiss haben ihren Ursprung in den Gegenständen des urbanen Alltags. Mobiliar des Stadtraumes wie Bänke, Straßenlaternen, Mülleimer, Regenrinnen, Tische und Stühle bieten die Grundlage für Abstraktion. Durch einen meist monochromen Anstrich werden die Objekte auf ihre bloße Form reduziert, und der Fokus wird von der Funktionalität auf die ästhetische Qualität der Dinge verlagert. Die Objekte sind keine Ready-Mades, sondern die ursprünglichen Gegenstände werden abgeformt oder nachgebildet. Es findet ein langwieriger bildhauerischer Prozess des Nachbildens statt und die Objekte werden zum bloßen Träger eines formalen Gedankens. Dann wird eine einzige, im Grunde einfache bildhauerische Handlung wie ein Schnitt, eine Dekonstruktion oder eine Kombination mehrerer Elemente durchgeführt. Diese schafft eine völlig neue Situation, die wir als Arrangement erleben. Die nachgebauten Gegenstände dienen also der Überlegung für eine methodische Analyse - als Mittel für Überlegungen über Symmetrie, Musterbildung oder Instabilität. Es geht um einen formalen Modellcharakter innerhalb der Skulptur als Thematik.

Vor etwas mehr als drei Jahren hat SAP in Dresden das Domizil am Postplatz 1 bezogen. Zentrale Lage und Gestaltung unseres modernen Standortes in Dresden sollen die Möglichkeit eines offenen Portals für unsere Besucher zur Welt der SAP schaffen. Bewusst wurde daher Raum gelassen, um Moderne und Tradition, Innovation und Kunst, Industrie und Kultur an diesem Standort zusammenzuführen. Weitere Informationen zu art@sap sind unter www.sap.de/kunst verfügbar.

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