SAP hilft globalen Finanzinstituten bei der Einhaltung der FATCA-Vorschriften

Mit der neuen Software SAP Tax Classification and Reporting for FATCA unterstützt SAP globale Finanzinstitute bei der Einhaltung der steuerlichen Meldepflichten, die ihnen der Foreign Account Tax Compliance Act (FATCA) auferlegt. Mithilfe der Lösung können sie Kunden, die in den USA steuerpflichtig sind, identifizieren.

Die entsprechenden Daten können anschließend entweder an die örtlichen Behörden oder an die amerikanische Steuerbehörde (Internal Revenue Service, IRS) gemeldet werden. Das gab SAP auf dem SAP Forum für Banken, das vom 5. bis zum 6. Juni in Mainz stattfindet, bekannt.

Die FATCA-Vorschriften, die am 1. Januar 2014 in Kraft treten, betreffen alle Finanzinstitute, die außerhalb der USA tätig sind. Sie unterliegen dem Gesetz entweder direkt oder indirekt infolge bilateraler Abkommen mit FATCA-Partnerstaaten. Durch diese werden die Vorschriften in das nationale Recht der Partnerstaaten überführt. Die Vorschriften bestehen aus drei Teilen: Identifizierung und Klassifizierung der Kunden, jährliche Meldung an die IRS und Steuereinbehaltung. Finanzunternehmen müssen daher ihre Prozesse und ihre Infrastruktur rechtzeitig anpassen.

Mit SAP Tax Classification and Reporting for FATCA können Banken den Aufwand verringern, der mit der Klassifizierung von Kunden und der Meldung von Kontendaten verbunden ist. Die Lösung umfasst eine Klassifizierungsplattform, mit der Kundenmerkmale und -dokumente auf ihre Relevanz für FATCA geprüft und entsprechend eingeordnet werden können. Anschließend werden Kundendaten, die den FATCA-Vorschriften unterliegen, über die Berichtsplattform der Lösung weiterverarbeitet. Dort werden die Daten gesammelt, zentral gespeichert und zum geforderten FATCA-Reporting zusammengestellt.

Banken können ihren Compliance-Prozess für FATCA mit SAP Tax Classification and Reporting for FATCA steuern. Die Anwendung kann an Kernbankenlösungen von SAP angebunden werden, beispielsweise an die Lösungspakete SAP Deposits Management for Banking und SAP Loans Management for Banking, aber auch an andere Systeme, die für FATCA-Meldungen relevant sind, beispielsweise bestehende Kundeninformationsdateien oder Kundenverwaltungssysteme. Da sie auf bereits vorliegende kundenspezifische Daten zurückgreift und eine redundante Datenhaltung nicht notwendig ist, kann sie schnell und kostengünstig implementiert werden. Außerdem lässt sie sich an verschiedene Rechtssysteme anpassen, die in bestimmten Fällen unterschiedliche Meldepflichten aus dem FATCA ableiten können.

SAP verzeichnet schnelles Wachstum in der Finanzdienstleistungsbranche. Das Unternehmen geht auf die besonderen Bedürfnisse dieser Branche ein. Mehr als 5.700 Kunden tragen zur gemeinsamen Entwicklung und Innovation bei. Ziel der SAP ist es, Finanzinstituten auf der ganzen Welt zu mehr Kundenfreundlichkeit und Kosteneinsparungen zu verhelfen und sie beim Abbau von Komplexität, bei der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und bei der Vermeidung von Risiken zu unterstützen.

Nähere Informationen finden Sie auf der Seite SAP für Banken auf sap.com und im SAP-Blog Banking View.

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