Neue Banking Services von SAP unterstützen Fusionen und Einhaltung von gesetzlichen Vorgaben

SAP-Lösungen unterstützen Banken, sich an neue Rahmenbedingungen anzupassen

SAP kündigte heute Neuerungen für ihre branchenspezifische Software an, die Finanzdienstleister dabei unterstützen, die derzeitigen finanziellen Rahmenbedingungen zu meistern. Die Version 8.0 von Banking Services enthält Analysefunktionen, die sowohl die neuesten Compliance-Anforderungen als auch Fusionen und Übernahmen durch hochflexible Transaktionen unterstützen. Banken können so entweder nur Teile oder die kompletten Kernbankfunktionen mit SAP-Software betreiben, da einzelne Komponenten der Software getrennt von der gesamten Plattform genutzt werden können. Die neue Version der branchenspezifischen Software wird 2012 allgemein erhältlich sein.

Warnungen vor einer Rezession mit doppelter Talsohle, strengere Gesetzesvorgaben und zunehmende Bankenkonsolidierungen steigern die Nachfrage nach Technologie, die Banken hilft, sich an die neuen Rahmenbedingungen anzupassen. SAP plant in den Bereichen Transaktionen und Analytics, Standardprozesse in ihre Software zu integrieren, mit denen sich Banken an die neue Realität anpassen können. Mit der erweiterten Suite können Finanzinstitute effizienter arbeiten, die Markteinführung neuer Produkte verkürzen und mögliche Risiken frühzeitig erkennen.

Die neue Version von Banking Services von SAP wird folgende Neuerungen enthalten:

  • Merger Readiness: Standardprozesse ermöglichen die Integration von operativen und buchhalterischen Systemen von Tochtergesellschaften in eine IT-Plattform der Muttergesellschaft. Mit diesem Angebot können Banken ohne Unterbrechung ihres Geschäftsbetriebs Migrationen durchführen. Die Finanzinstitute können ihre bestehende IT-Landschaft erweitern, ohne dabei Überschneidungen mit bestehenden Funktionen  oder redundante Prozesse zu schaffen. Eine einheitliche IT-Plattform kann die Betriebskosten deutlich senken, und  eine  bessere Integration der Konten für mehr Effizienz sowie schnellerer Einführung von Produkten und Services sorgen.
  • Erweiterte Funktionalität für Rechnungswesen, Risikoanalyse und Compliance: Künftig wird es möglich sein, das Rechnungswesen und Bewertungsleistungen von der Kernbankenplattform loszulösen. Die Software SAP Accounting of Financial Instruments for Banking bietet Funktionalitäten, die gleichzeitig die Einhaltung des lokalen Rechnungslegungsstandards GAAP als auch des IFRS unterstützen. Dabei greift die Lösung auf die gleiche Datenbasis zu. Darüber hinaus sollen künftig auch Bewertungen über unterschiedliche Systeme und Bereiche, wie beispielsweise das Hedging, unterstützt werden. Die Anwendung SAP Interactive Credit Risk Analysis ermöglicht Banken Stresstests für ihre Finanzbuchhaltung durchzuführen und potenzielle Risiken zu identifizieren, bevor sich diese negative auf das Geschäft auswirken können. Weitere Neuerungen in der Version 8.0 beinhalten: eine benutzerfreundliche Oberfläche für Mitarbeiter in den Fach- sowie IT-Abteilungen; Unterstützung der Einhaltung der aktuellsten Basel II-Vorgaben; schnellere Durchführung von Stresstests; zehnfach schnellere Bewertung von Kreditszenarien über Nacht.
  • Höhere Flexibilität in der Auswahl von Services und bei der Preisgestaltung: Neue Preispakete begünstigen produktübergreifende Anreize für Kunden. Die höhere Flexibilität ermöglicht personalisierte Produktpakete mit höheren Margen und steigert die Kundenzufriedenheit.
  • Zentrales Zahlungsmanagement: Die Anwendung SAP Payment Engine fungiert als zentrale Transaktionsplattform und bietet die Möglichkeit, sämtliche Zahlungsprozesse einer Bank zu verarbeiten. SAP Payment Engine kann über verschiedene Kommunikationskanäle und von unterschiedlichen Geschäftsbereichen genutzt werden. Die Anwendung soll die SEPA / ISO 20022-Anforderungen berücksichtigen, sich vollständig in bestehende IT-Systeme integrieren lassen und Zahlungsabwicklungen als Dienstleistung für andere Banken verarbeiten. Dabei sollen Banken eine verbesserte Aufwands-/Ertrags-Relation und eine höhere Profitabilität der Vertriebskanäle erzielen können.

„Banking Services von SAP ist die umfassendste und innovativste IT-Plattform für Banken und Finanzinstitute”, sagt Gerald Faust, Leiter des Geschäftsbereichs Banken bei SAP. „In einer Zeit, in der Bankenfusionen an der Tagesordnung sind, hat SAP einen flexiblen Ansatz entwickelt, mit dem Banken schrittweise und ohne Unterbrechung des Geschäftsbetriebs ihre Systeme effizient integrieren können. Zudem bietet wir eine ganzheitliche Lösung, die sich schnell an die sich häufig ändernden gesetzlichen Vorgaben anpassen lässt und Banken gleichzeitig hilft, ihre Kunden mit den richtigen Produkten zur richtigen Zeit zu bedienen.“

Plattform für Co-Innovationen und unmittelbare Ergebnisse
Die Deutsche Bank wird als eines der ersten Finanzinstitute die neue Version von Banking Services von SAP einführen. Das Institut befindet sich inmitten einer 2010 gestarteten Initiative mit SAP, um bislang selbst entwickelte Softwarelösungen im Heimatmarkt durch ein neues Kernbanksystem basierend auf der Standardsoftware und den Services von SAP abzulösen. Im Rahmen dieser Initiative wurden zahlreiche Neuerungen für die Version 8.0 erarbeitet. SAP-Kunden und -Partner haben schon immer eine wichtige Rolle dabei gespielt, innovative Lösungen zugunsten ihrer gesamten Branchen zu entwickeln. Die angekündigte Version von Banking Services von SAP ist ein erstklassiges Beispiel für diese Kooperation.

Geplant ist auch ein Modul zur schnelleren Einführung von Banking Services. Die sogenannten Rapid-Deployment-Lösungen kommen Banken zugute, die umgehend Funktionen für wichtige Geschäftsprozesse brauchen. So können Finanzinstitute ausschließlich die benötigten Funktionen schnell einführen und umgehend nutzen. Mit der Anwendung SAP Loans Management for Banking zur schnelleren Einführung können Banken beispielsweise in nur drei bis vier Wochen Darlehen geben, und das zu niedrigeren Gemeinkosten.

Weitere Informationen finden Sie unter SAP für Banken und im Industries and Solutions Newsroom.

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