2002 bis heute: Echtzeitdaten zu jeder Zeit, an jedem Ort

Echtzeit geht ins Web und darüber hinaus: Cloud-Computing, mobile Geräte und In-Memory Computing eröffnen neue Möglichkeiten für den Echtzeitdatenzugriff zu jeder Zeit und an jedem Ort.

2002 bis heute: Höhepunkte

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  • 2002

    Noch mehr Geburtstagstorte: Dreißig Jahre nach ihrer Gründung ist die SAP der drittgrößte unabhängige Softwareanbieter der Welt und ein würdiger Repräsentant der deutschen Wirtschaft. Die Marke SAP steht für hochwertige Unternehmenssoftware.
    Ein Stern geht auf: Nicht nur das Lösungsangebot der SAP wächst kontinuierlich. Auch die Zahl der Mitarbeiter steigt zum Jahresende 2002 auf rund 29.000. Etwa 1300 von ihnen finden im neuen „Stern“-Gebäude Platz, das direkt neben der Konzernzentrale der SAP in Walldorf eröffnet wird.
    Neue Köpfe an der Spitze: Der SAP-Vorstand verstärkt sich. Shai Agassi zeichnet verantwortlich für die neuen Technologien, während Léo Apotheker die Verantwortung für den weltweiten Vertrieb übernimmt.

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  • 2003

    Eine Ära geht zu Ende: Hasso Plattner zieht sich aus dem Vorstand zurück und wird zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats gewählt. Mit ihm verlässt der letzte SAP-Mitgründer die Geschäftsführung; er steht jedoch dem Unternehmen weiterhin beratend zur Seite. Der passionierte Segler erhält ein besonderes Geschenk: ein Segel mit den Unterschriften aller SAP-Mitarbeiter, das ihn auch weiterhin auf dem Erfolgskurs voranbringen soll.
    Die Technologie der Zukunft: Was in der „New Economy“ mit „mySAP.com“ begann und mit der „mySAP Technology“ fortgeführt wurde, gipfelt nun in der SAP-NetWeaver-Technologie. Damit ist die SAP in der Lage, offene, flexible Unternehmensanwendungen anzubieten, die durchgängige Geschäftsprozesse ermöglichen – egal, ob sie auf Systemen von SAP oder anderen Anbietern beruhen.
    Weltweite Entwicklung: Mit den SAP Labs China eröffnet die SAP den neunten Entwicklungsstandort außerhalb Walldorfs. Dieser Standort sowie Forschungszentren in Indien, Japan, Israel, Frankreich, Bulgarien, Kanada und den Vereinigten Staaten tragen dazu bei, das IT-Know-how von Experten in betriebswirtschaftlichen Anwendungen für die Kunden umzusetzen. Dem Unternehmen gehören nun rund 30.000 Mitarbeiter an; etwa 17.000 davon arbeiten außerhalb Deutschlands.

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  • 2004

    Großer Erfolg: Die SAP bringt die erste Version von SAP NetWeaver auf den Markt. Die Resonanz auf die neue Integrations- und Applikationsplattform ist überwältigend. Bis Ende des Jahres findet das neue Produkt weit mehr als 1000 Abnehmer – Tendenz steigend. Mittlerweile betreiben insgesamt mehr als 24.000 Kunden in über 120 Ländern 84.000 Installationen von SAP-Software.
    Zusammenschluss: SAP kündigt an, die ausstehenden Anteile der Beratungstochter SAP SI zu übernehmen, um das Unternehmen mit dem Konzern zu vereinen. Durch diesen Schritt ist die SAP in der Lage, das globale Angebot an strategischer IT-Beratung zu stärken und insbesondere Kunden in Deutschland, der Schweiz und den USA das umfassende Portfolio an Beratungs- und Integrationsdienstleistungen aus einer Hand anzubieten.
    Eine klare Vision: Die SAP baut ihre Zukunft auf dem Konzept der „Enterprise Service-Oriented Architecture (Enterprise SOA)“ auf. Mittelfristig, so verspricht Vorstandsprecher Prof. Dr. Henning Kagermann, werden alle Unternehmensanwendungen der SAP Services-basiert sein und den Kunden somit größtmögliche Flexibilität bieten. Damit legt SAP einmal mehr die Messlatte für den gesamten Markt fest.
    Starke Zahlen: Auch im wieder aufkeimenden IT-Markt behält SAP unter Leitung von Henning Kagermann durch Umsatzsteigerungen in jedem Quartal sowie den kontinuierlichen Ausbau des Marktanteils die Nase vorn. Die Business Week zählt Kagermann deshalb zu den 25 besten Wirtschaftsführern in Europa und lobt besonders seine kundenorientierte Unternehmensphilosophie.

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  • 2005

    Ausgezeichnet: SAP ist „Deutschlands bester Arbeitgeber 2005“ in der Kategorie ab 5000 Mitarbeitern. So das Ergebnis einer Studie im Auftrag des Wirtschaftsmagazins Capital. „Ich nehme diese Auszeichnung stellvertretend für die über 32 000 Mitarbeiter unseres Unternehmens mit Stolz und Dankbarkeit entgegen. Doch für uns als SAP ist dieser Preis vor allem Ansporn für die Zukunft, denn der Erfolg unseres Unternehmens hängt von der Fähigkeit, der Einsatzfreude und dem Engagement unserer derzeitigen und zukünftigen Mitarbeiter ab.“ Mit diesen Worten nimmt SAP-Vorstandsmitglied Claus Heinrich den Preis von Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement entgegen.
    Im Osten was Neues: Im Februar wird der neue SAP-Forschungs- und -Entwicklungsstandort in der ungarischen Hauptstadt Budapest offiziell eröffnet. Mit rund 50 Entwicklern reihen sich die SAP Labs Ungarn in das globale Netz von Forschungsstätten der SAP ein, das weltweit die besten IT-Fachkräfte einbindet.
    Organisches Wachstum: 2005 ist das Jahr der Akquisitionen. Während die Wettbewerber der SAP mit großen Übernahmen aufwarten, setzt SAP auf „organisches Wachstum“ und übernimmt kleinere Unternehmen, um das eigene Portfolio um spezifische Lösungen sinnvoll zu ergänzen. Dazu zählen die beiden Retail-Anbieter Triversity und Khimetrics.
    Beeindruckende Zahlen: Der Softwarelizenzumsatz des Unternehmens steigt um 18 Prozent; besonders hohe Wachstumsraten werden im amerikanischen Raum verzeichnet. Die weltweit mehr als 35.800 SAP-Mitarbeiter generieren einen Gesamtumsatz von 8,5 Milliarden Euro.

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  • 2006

    Internationale Anerkennung: Auch in diesem Jahr kann SAP als Arbeitgeber überzeugen und zahlreiche Preise gewinnen. Neben SAP Deutschland erhalten SAP Österreich, SAP Chile, SAP Andina y del Caribe, SAP Mexico und die SAP-Region Sur die Auszeichnung „Great Place To Work“ von dem gleichnamigen Institut. Ferner werden die SAP Labs India vom Indian Institute of Management Studies & Research mit dem Preis „Recruiting and Staffing Best In Class“ (RASBIC) für ihre innovativen Methoden bei der Mitarbeiterverwaltung und -planung geehrt.
    Harmonischer Zweiklang: SAP und Microsoft stellen „Duet“ vor. Es ist das erste Produkt, das von SAP und Microsoft gemeinsam entwickelt, unterstützt, vermarktet und verkauft wird. Diese Software ermöglicht eine schnelle und einfache Integration von Microsoft Office mit SAP-gestützten Geschäftsprozessen. Innerhalb der ersten drei Monate werden bereits 200.000 Lizenzen verkauft.
    Weiter auf Erfolgskurs: Bei der ersten SAPPHIRE-Veranstaltung des Jahres in Orlando, Florida, kündigt die SAP die generelle Verfügbarkeit ihrer Flaggschiff-Software SAP ERP an. „SAP ERP ist die Basis, der Eckpfeiler der Branchenlösungen von SAP und das Sprungbrett zur Enterprise SOA“, so Vorstandsmitglied Léo Apotheker.
    Erfolg im Mittelstand: Auch im Mittelstand baut die SAP ihre Marktanteile mit den Lösungen SAP All-In-One und SAP Business One zusehends aus. Im Juni verkündet das Unternehmen, dass die Mittelstandslösung SAP Business One inzwischen von 10.000 Kunden eingesetzt wird. Darüber hinaus hat die SAP rund 30 % der gesamten Softwarelizenzumsätze von 3,1 Milliarden Euro bei Unternehmen mit weniger als 2500 Mitarbeitern erzielt.

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  • 2007

    Nutzen neuer Chancen: Wenn Übernahmen eine sinnvolle Ergänzung für ihr Produktportfolio darstellen, scheut die SAP keine Investition. So übernimmt das Unternehmen die Firma „Pilot Software“, einen kalifornischen Privatanbieter für Strategie-Management-Software, worauf die Übernahmen von Yusa, OutlookSoft, Wicom und MaXware folgen. Zudem gibt die SAP ihre Absicht bekannt, Business Objects zu übernehmen – ein Unternehmen, das auf Business-Intelligence-Anwendungen spezialisiert ist.
    Änderungen im Vorstand: Léo Apotheker wird Ende März zum stellvertretenden SAP-Vorstandssprecher ernannt. Zudem erfolgt die Bildung des SAP Executive Councils, bestehend aus Corporate Officers, die direkt an den Vorstand berichten und für die Markt- und Produktstrategie verantwortlich sind. Die Neugestaltung der Management-Riege fand im Zusammenhang mit dem Ausscheiden von Shai Agassi aus dem SAP-Vorstand statt.
    Jubiläum und Bester Arbeitgeber: Im Jahr des 35. Geburtstages der SAP wurde das Unternehmen zum dritten Mal im jährlichen Wettbewerb „Great Place to Work“ zu „Deutschlands Bestem Arbeitgeber“ gekürt. Darüber hinaus erhielt die SAP einen Sonderpreis für ihr umfassendes Gesundheitsmanagement-Programm. SAP Labs India nimmt unter den Arbeitgebern Indiens den achten Platz ein.
    Vorsprung im Mittelstand: Im Rahmen einer Sonderveranstaltung in New York wird „SAP Business ByDesign“ vorgestellt – ein neues Produkt, das speziell auf die Anforderungen von kleinen und mittleren Unternehmen zugeschnitten ist. Laut SAP CEO Henning Kagermann handelt es sich dabei um den ambitionierten Versuch der SAP, eine völlig neue Lösung für einen noch unerschlossenen Markt bereitzustellen.

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  • 2008

    Unter Dach und Fach: SAP schließt die Integration von Business Objects erfolgreich ab. Mit dem Kauf des französischen Anbieters für Business-Intelligence-Lösungen erweitert die SAP ihr Softwareangebot und wird Marktführer in den Bereichen Unternehmenssoftware, Enterprise Performance Management und Business Intelligence.
    Nummer eins bei Fachkräften: Die SAP wird zum vierten Mal zum „Besten Arbeitgeber Deutschlands“ in der Kategorie ab 5000 Mitarbeitern gekürt. Auch in anderen Ländern erhält das Unternehmen zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem in China, Bulgarien, Dänemark, Indien, Japan und Mexiko.
    Global orientiert: Der SAP-Aufsichtsrat beruft Léo Apotheker zum Vorstandssprecher neben Henning Kagermann. Mit Peter Zencke und Claus Heinrich scheiden zwei verdiente Mitglieder des Vorstands aus. Mit Ernie Gunst, Bill McDermott und Jim Hagemann Snabe kommen drei neue Mitglieder hinzu, eren internationaler Hintergrund das oberste Führungsgremium der SAP künftig bereichern wird.
    Nachhaltiges Wirtschaften: SAP verpflichtet sich zu nachhaltigem Handeln – dies stellt das Unternehmen mit der Veröffentlichung des ersten Nachhaltigkeitsberichts unter Beweis (www.sap.com/germany/about/sustainability). Als Marktführer ist die SAP in der einzigartigen Lage, Informationstechnologie bereitzustellen, die Unternehmen und Organisationen aller Größen dabei hilft, ihre Nachhaltigkeitsbilanz zu verbessern und sich dauerhaft nachhaltig aufzustellen.

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  • 2009

    Schwierige Zeiten: Infolge der globalen Finanzkrise, die sich 2008 in der Wirtschaft niederschlägt, hat die gesamte Geschäftswelt mit Problemen zu kämpfen. Die SAP setzt sich mit der Situation auseinander und führt Personalkürzungen und andere kostensparende Maßnahmen durch. Im dritten Quartal 2009 beschäftigte die SAP noch rund 47.800 Mitarbeiter. Mittlerweile unterstützt das Unternehmen seine Kunden mit speziellen Programmen, damit diese gestärkt aus der Krise hervorgehen können. Dank dieser Programme und Sparmaßnahmen kann die SAP auch in dieser schwierigen Situation die operative Marge verbessern.
    Ein weiterer Meilenstein: Bei einer Einführungsveranstaltung in ihrer Niederlassung in New York stellt die SAP die Software SAP Business Suite 7 vor, die Unternehmen bei der Optimierung ihrer Performance und der Senkung ihrer IT-Kosten unterstützt. In einem konzertierten Ramp-up können bereits im März Produktivkunden gewonnen werden. Anfang Mai wird die nächste Generation der Software-Suite den Kunden auf der ganzen Welt zur Verfügung gestellt.
    Übergabe des Stabs: Nach 27 Jahren im Unternehmen und 18 Jahren als Vorstandsmitglied verlässt Henning Kagermann die SAP. Léo Apotheker wird alleiniger Vorstandssprecher der SAP. In seiner Antrittsrede an die Mitarbeiter im Juni zeigte er einen klaren und neuen Weg auf – einschließlich seiner Pläne für die Zukunft des Unternehmens, des neuen Auftrags der SAP und der damit verbundenen Werte.
    Nachhaltig engagiert: Die SAP zeigt, wie wichtig ihr das gesellschaftliche Engagement ist, durch die Hilfe für PlaNet Finance – eine international tätige gemeinnützige Organisation, die Mikrofinanzinstitute (MFIs) unterstützt. SAP und PlaNet Finance wollen den Mikrofinanzsektor durch eine Kombination aus Finanzierungen, dem Einsatz neuer Technologien und dem Ausbau von Wertschöpfungsketten optimieren. Im Vorfeld der 15. UN-Klimakonferenz in Kopenhagen (COP15) unterstützt SAP auch die Hopenhagen-Initiative der Vereinten Nationen. Nicht zuletzt stellen SAP-Mitarbeiter ihre Zeit für die Unterstützung sozialer Projekte weltweit zur Verfügung.

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  • 2010

    Doppelspitze: Im Februar ernennt der SAP-Aufsichtsrat Bill McDermott und Jim Hagemann Snabe zu gleichberechtigten Vorstandssprechern. Zeitgleich wird Vishal Sikka, Chief Technology Officer, zum Vorstandsmitglied bestellt. Im Juli wird erstmals eine Frau in den SAP-Vorstand berufen: Angelika Dammann übernimmt die Verantwortung für das globale Personalwesen und wird Arbeitsdirektorin.
    Wichtige Übernahme: Im Mai gibt SAP die Absicht bekannt, das kalifornische Unternehmen Sybase zu einem Preis von rund 5,8 Milliarden Dollar zu übernehmen. Sybase ist der größte Anbieter von Unternehmenssoftware und -services, der sich ausschließlich auf das Informationsmanagement und die mobile Datennutzung spezialisiert hat. Durch die Kombination der beiden führenden IT-Unternehmen sollen Lösungen für „kabellose“ Unternehmen entstehen.
    Echtzeit-Innovationen: Mehr als 50.000 Kunden und Interessierte besuchen live oder online die SAP-Messe „SAPPHIRE Now“ – ein neuer Rekord. Neben einem umfassenden Ausblick auf die SAP-Produktstrategie bekommen die Besucher auch zahlreiche Innovationen zu sehen – allen voran die In-Memory-Technologie, die eine neue Ära der Echtzeitverarbeitung in Geschäftsanwendungen einläutet

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  • 2011

    Ausgezeichnete Ergebnisse: Das neue Jahr startet äußerst vielversprechend. Mit einem Softwareumsatz von 1,5 Milliarden Euro im letzten Quartal 2010 können die Vorstandssprecher Bill McDermott und Jim Hagemann Snabe auf das erfolgreichste Quartal in der Geschichte der SAP verweisen, was die Investoren natürlich freut. Die zweistellige Wachstumsquote in den folgenden Quartalen zeigt, dass die Softwareinnovationen der SAP mehr und mehr Kunden gewinnen.
    Jederzeit an jedem Ort: Die Kunden, die schon 2010 auf das von SAP angekündigte In-Memory Computing gespannt waren, können dieses 2011 in seinem vollen Umfang nutzen. Die ersten Kunden implementieren das erste In-Memory-Produkt – die SAP-HANA-Plattform – und erhalten damit die Möglichkeit, Daten in Sekunden statt der ansonsten benötigten Tage oder gar Wochen zu analysieren. Die Nachfrage nach SAP HANA lässt sich mit der Nachfrage nach der SAP-R/3-Software zur Zeit ihrer Markteinführung vergleichen. Auch die Strategie für mobile Geschäftsanwendungen trägt Früchte. Seit dem Erwerb von Sybase im Jahre 2010 liefern die SAP und ihre Partner nun mobile Anwendungen aus, die die SAP-Welt einem neuen Benutzertyp erschließen – dem, der in der Hauptsache nicht im Büro, sondern im Außendienst tätig ist.
    Wachstum: Die SAP kündigt ihre Wachstumspläne an: Sie wird versuchen, neue Märkte wie Brasilien, Indien, Russland und insbesondere China zu erschließen, und hat die Absicht, allein auf dem Sektor der mittleren Unternehmen ca. zwei Milliarden Euro zu investieren. Darüber hinaus gibt es Pläne für den wachsenden Cloud-Computing-Markt. Kurz vor Jahresende gibt die SAP die Übernahme von SuccessFactors – führender Anbieter von Cloud-Anwendungen – bekannt.

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