SAP Newsroom besuchen »

Ergebnisse anzeigen

1-10 von 2085 Ergebnissen Vor ›

SAP erzielt zweistelliges Wachstum der Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse im ersten Quartal 2010

Walldorf - Die SAP AG hat heute die vorläufigen Ergebnisse für das erste Quartal 2010 (1. Januar – 31. März) veröffentlicht.

Die SAP AG hat heute die vorläufigen Ergebnisse für das erste Quartal 2010 (1. Januar – 31. März) veröffentlicht.

  Erstes Quartal 20101)
  IFRS Non-IFRS2)
Mio. €, falls nicht
anders bezeichnet
Q1 2010
Q1 2009
Verände-
rung
Q1 2010
Q1 2009
Verände-
rung
Veränd., währungs-
bereinigt3)
Softwareerlöse 464 418 11% 464 418 11% 7%
Software und software-bezogene Serviceerlöse 1.947 1.741 12% 1.947 1.752 11% 10%
Umsatzerlöse 2.509 2.397 5% 2.509 2.408 4% 3%
Operative Aufwendungen -1.952 -2.090 -7% -1.897 -2.012 -6% -6%
 - davon Restrukturierung 0 -166 -100% 0 -160 -100%  
Betriebsergebnis 557 307 81% 612 396 55% 47%
Operative Marge, in % 22,2 12,8 9,4PP 24,4 16,4 8,0PP 7,2PP
Gewinn nach Steuern 387 196 97% 435 263 65%  
Unverw. Ergebnis je Aktie, in € 0,33 0,17 94% 0,37 0,22 68%  
1) Alle Zahlen sind vorläufig und ungeprüft.
2) Anpassungen beim Umsatz beziehen sich auf Supporterlöse, welche das übernommene Unternehmen als eigenständiges Unternehmen ausgewiesen hätte. SAP ist es aufgrund der IFRS-Rechnungslegungsvorschriften nicht erlaubt, diese Erlöse in voller Höhe auszuweisen. Aufwandsanpassungen beziehen sich auf akquisitionsbedingte Aufwendungen. Zu weiteren Details siehe Erläuterungen zu Non-IFRS-Finanzinformationen im Anhang.
3) Währungsbereinigte Umsatzzahlen werden berechnet, indem die Umsätze der aktuellen Berichtsperiode mit den durchschnittlichen Wechselkursen der Vorjahresperiode anstatt der laufenden Periode umgerechnet werden. Währungsbereinigte Periodenveränderungen werden berechnet durch den Vergleich der währungsbereinigten Non-IFRS-Zahlen der Berichtsperiode mit den Non-IFRS-Zahlen der Vorjahresperiode. Zu weiteren Details siehe Erläuterungen zu Non-IFRS-Finanzinformationen im Anhang.

Umsätze

  • Die Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse (IFRS) stiegen um 12 % auf 1,95 Mrd. € (2009: 1,74 Mrd. €). Die Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse (Non-IFRS) stiegen um 11 % auf 1,95 Mrd. € (2009: 1,75 Mrd. €). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse bedeutet dies einen Anstieg um 10 %.
  • Die Softwareerlöse (IFRS) stiegen um 11 % auf 464 Mio. € (2009: 418 Mio. €). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse bedeutet dies einen Anstieg um 7 %.
  • Der Gesamtumsatz (IFRS) stieg um 5 % auf 2,51 Mrd. € (2009: 2,40 Mrd. €). Der Gesamtumsatz (Non-IFRS) stieg um 4 % auf 2,51 Mrd. € (2009: 2,41 Mrd. €). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse entspricht dies einem Anstieg um 3 %.

Die Non-IFRS-Erlöse für das erste Quartal 2009 sind bereinigt um einmalige abgegrenzte Supporterlöse aus der Akquisition von Business Objects in Höhe von 11 Mio. €.

Ergebnisse

  • Das Betriebsergebnis (IFRS) stieg um 81 % auf 557 Mio. € (2009: 307 Mio. €). Das Betriebsergebnis (Non-IFRS) stieg um 55 % auf 612 Mio. € (2009: 396 Mio. €). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse entspricht dies einem Anstieg um 47 %. Im ersten Quartal 2009 war das Betriebsergebnis durch Restrukturierungskosten in Höhe von 166 Mio. € (IFRS) und 160 Mio. € (Non-IFRS) im Zusammenhang mit der Reduzierung von Stellen negativ beeinflusst.
  • Die operative Marge (IFRS) stieg um 9,4 Prozentpunkte auf 22,2 % (2009: 12,8 %). Die operative Marge (Non-IFRS) stieg um 8,0 Prozentpunkte auf 24,4 % (2009: 16,4 %). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse stieg sie um 7,2 Prozentpunkte auf 23,6 %. Im ersten Quartal 2009 war die operative Marge (IFRS) durch Restrukturierungs­kosten um 6,9 Prozentpunkte, die operative Marge (Non-IFRS) um 6,6 Prozentpunkte negativ beeinflusst. Im Gegensatz zum ersten Quartal 2009 war das erste Quartal 2010 nicht durch Restrukturierungskosten beeinflusst. Umstrukturierungen im ersten Quartal 2010 führten jedoch zu Kosten in Höhe von 27 Mio. € für Abfindungszahlungen und in Höhe von 9 Mio. € für nicht genutzte geleaste Büroflächen, die die operative Marge (IFRS) und die operative Marge (Non-IFRS) um 1,4 Prozentpunkte negativ beeinflussten.
  • Der Gewinn nach Steuern (IFRS) stieg um 97 % auf 387 Mio. € (2009: 196 Mio. €). Der Gewinn nach Steuern (Non-IFRS) stieg um 65 % auf 435 Mio. € (2009: 263 Mio. €). Das Ergebnis je Aktie (IFRS) stieg um 94 % auf 0,33 € je Aktie (2009: 0,17 € je Aktie). Das Ergebnis je Aktie (Non-IFRS) stieg um 68 % auf 0,37 € je Aktie (2009: 0,22 € je Aktie). Abfindungszahlungen und Kosten für nicht genutzte geleaste Büroflächen haben im ersten Quartal das Ergebnis je Aktie (IFRS und Non-IFRS) steuerbereinigt um 0,02 € negativ beeinflusst. Im ersten Quartal 2009 hatten Restrukturierungskosten das Ergebnis je Aktie (IFRS und Non-IFRS) steuerbereinigt um 0,09 € negativ beeinflusst. Der Gewinn nach Steuern (IFRS und Non-IFRS) sowie das Ergebnis je Aktie (IFRS und Non-IFRS) wurden im ersten Quartal 2010 zudem durch eine gegenüber dem ersten Quartal 2009 gesunkene Steuerquote (IFRS und Non-IFRS) beeinflusst.

Das Betriebsergebnis (Non-IFRS) im ersten Quartal 2010 ist bereinigt um akquisitionsbedingte Aufwendungen und nicht fortgeführte Geschäftsaktivitäten in Höhe von 54 Mio. € (2009: 78 Mio. €). Der Gewinn nach Steuern (Non-IFRS) und das Ergebnis je Aktie (Non-IFRS) im ersten Quartal 2010 sind bereinigt um akquisitionsbedingte Aufwendungen und nicht fortgeführte Geschäftsaktivitäten in Höhe von 48 Mio. € (2009: 67 Mio. €).

„Wir sind sehr erfreut über die gute Geschäftsentwicklung im ersten Quartal. Die SAP ist zu Wachstum zurückgekehrt“, sagte Werner Brandt, Finanzvorstand der SAP. „Das solide Ergebnis auf der Umsatzseite und der Anstieg der operativen Marge zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg zu langfristig profitablem Wachstum sind.“

Bill McDermott, Vorstandssprecher der SAP, ergänzte: „Alle Regionen haben zu dem Wachstum im ersten Quartal beigetragen – sowohl unsere etablierten Märkte als auch die Wachstumsregionen. Besonders erfolgreich waren die SAP-BusinessObjects-Lösungen und das Mittelstandsgeschäft. Auch unsere Schwerpunktbranchen entwickelten sich positiv: Die Kunden wenden sich wieder verstärkt an SAP, um ihre Unternehmen auf eine neue Wachstumsphase vorzubereiten.“

„Das wirtschaftliche Umfeld stabilisiert sich und Kunden investieren wieder in Wachstum. Mit ihrem breiten und konsistenten Produktportfolio ist die SAP hervorragend positioniert“, sagte Jim Hagemann Snabe, Vorstandssprecher der SAP. „Unsere besondere Stärke ist es, aus Technologie- und Produktinnovationen durchgängige Lösungen zu entwickeln – gleich ob sie On-Premise, On-Demand oder On-Device angeboten werden.”

Cashflow

Der operative Cashflow sank um 44 % auf 772 Mio. € (2009: 1,39 Mrd. €). Der operative Cashflow lag im ersten Quartal 2010 unter dem Vergleichswert des Vorjahres, da die SAP entschieden hatte, ihren Kunden die Supportgebühren für das Geschäftsjahr 2010 erst in Rechnung zu stellen, nachdem sie mitgeteilt hatten, ob sie SAP Enterprise Support oder SAP Standard Support in Anspruch nehmen wollen – eine Wahlmöglichkeit im Rahmen der Einführung des neuen zweistufigen Supportangebotes der SAP. Der Free Cashflow sank um 46 % auf 715 Mio. € (2009: 1,34 Mrd. €) und erreichte damit 28 % vom Umsatz (2009: 56 %). Zum 31. März 2010 betrug die Konzernliquidität (Zahlungsmittel, Zahlungmitteläquivalente, kurzfristige Wertpapier und sonstige Geldanlagen) 3,00 Mrd. € (31. Dezember 2009: 2,28 Mrd. €). Die Nettoliquidität (Konzernliquidität abzüglich Bankdarlehen) betrug 2,30 Mrd. €.

Ausblick

Der Ausblick für das Geschäftsjahr 2010 bleibt gegenüber dem bereits am 27. Januar 2010 veröffentlichten Ausblick unverändert:

  • SAP erwartet, dass die Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse (Non-IFRS) für das Geschäftsjahr 2010 ohne Berücksichtigung der Wechselkurse um 4 % bis 8 % steigen werden (2009: 8,2 Mrd. €).
  • SAP erwartet, dass die operative Marge (Non-IFRS) für das Geschäftsjahr 2010 ohne Berücksichtigung der Wechselkurse in einer Spanne von 30 % bis 31 % liegen wird (2009: 27,4 %).
  • SAP rechnet für das Geschäftsjahr 2010 mit einer effektiven Steuerrate (basierend auf IFRS) von 27,5 % bis 28,5 % (2009: 28,1 %).

Wichtige Abschlüsse im ersten Quartal

SAP hat im ersten Quartal bedeutende Verträge mit zahlreichen Unternehmen unterzeichnet oder angekündigt:

In der Region EMEA: Boots UK Limited, Daimler AG, Gazprom OAO, Krones AG, VESTAS WIND SYSTEMS A/S.

In der Region Amerika: ConAgra Foods Inc., Cooper Tire & Rubber Co., Dole Food Company, Inc., El Palacio de Hierro, Jabil Circuit, Inc., McCain Foods Limited.

In der Region Asien-Pazifik-Japan: A-DATA Technology Co., Ltd., Hong Tu-San Bao Hi-Tech Co., Ltd., Industry And Commercial Bank of China, Nissha Printing Co., Ltd., Shaanxi Electric Power Corp.

Telefonkonferenz / Internetübertragung / Ergänzende Finanzinformationen

Der Vorstand der SAP AG wird die Ergebnisse heute in einer Telefonkonferenz um 15 Uhr (MESZ) erläutern. Die Konferenz wird live im Internet unter www.sap.de/investor übertragen und anschließend als Aufzeichnung (Replay) im Internet zur Verfügung stehen. Ergänzende Finanzinformationen zu den Ergebnissen sind ebenfalls auf diesen Internetseiten verfügbar.

# # #

Anhang: Finanztabellen (PDF, 89 KB)

Für weitere Informationen:
Presse:
Christoph Liedtke       +49 6227 7-50383     christoph.liedtke@sap.com, CET
Guenter Gaugler         +49 6227 7-6541       guenter.gaugler@sap.com, CET
Jim Dever                    +1 610 661 2161       james.dever@sap.com, EST

Investor Relations:
Stefan Gruber             +49 6227 7-44872      investor@sap.com, CET
Martin Cohen             +1 212 653-9619        investor@sap.com, EST

Closing this window will discard any information entered and return you back to the main page