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Komplexität bremst einer neuer Studie zufolge viele Unternehmen aus

Stuttgart - Die Arbeitnehmer von heute sind hochgradig vernetzt, arbeiten auf vielfältige Weise zusammen und agieren in einem dynamischen Umfeld. Diese umfassende Vernetzung bringt jedoch auch ein hohes Maß an Komplexität mit sich, die laut der Studie „Simplifying the Future of Work“ der Wharton School und SAP den Erfolg eines Unternehmens schmälern kann. Die Ergebnisse dieser Studie wurden auf dem SAP-Forum für Personalmanagement 2015 vorgestellt, das am 21. und 22. April in Stuttgart stattfindet.

Passivität, mangelnde Vorgaben der Unternehmensführung und unzureichende Nutzung von Technologien sind der Umfrage zufolge die Hauptgründe dafür, weshalb Unternehmen ihre Abläufe zwar vereinfachen möchten, die Umsetzung aber schwer gelingt. Aus strategischer Sicht ist die Vereinfachung der Geschäftsabläufe für Unternehmen unerlässlich, doch häufig stimmt die Geschäftsführung die Maßnahmen nicht ausreichend auf bestehende Ziele in Bezug auf einfachere Geschäftsprozesse, Entscheidungen und Technologien ab. Die Studie zeigt außerdem Wege auf, wie Unternehmen die angestrebte Vereinfachung effektiv erreichen können. Maßnahmen können hier Selbstdiagnosen, Unterstützung durch die Führungsebene und das Vorantreiben des Wandels „bottom-up“ sein.

Die von der SAP in Auftrag gegebene Studie wurde vom Onlinemagazin Knowledge@Wharton der Wharton School an der Universität Pennsylvania durchgeführt. Dabei wurden rund 700 Unternehmen unterschiedlicher Größe aus verschiedenen Branchen und Regionen befragt. In die Studie eingeflossen sind außerdem Interviews mit Professoren der Wharton School und SAP-Führungskräften.
Die Ergebnisse geben Aufschluss über die allgemeinen Faktoren, die der Komplexität in der Arbeitswelt zugrunde liegen.

Komplexität ist allgegenwärtig
Fast drei Viertel (74 Prozent) der Befragten gaben an, dass sie durch komplexe Prozesse und Entscheidungen bei der Umsetzung von Unternehmenszielen behindert werden. In den oberen Unternehmensebenen zeigt sich dieses Problem noch deutlicher: Nur 27 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass die Entscheidungen und Maßnahmen der Führungsebene zur Vereinfachung von Abläufen beitragen.

Auch der Einsatz von Technologie hat an der Situation wenig geändert. 60 Prozent der Befragten sehen Technologie als Hindernis bei der Umsetzung strategischer Ziele an. Ursächlich hierfür ist die Tatsache, dass bei Initiativen zur Verringerung von Komplexität Technologie eine eher untergeordnete Rolle spielt. So haben nur 39 Prozent der Befragten Technologie zur Vereinfachung von Abläufen in ihrem Unternehmen eingesetzt.

„Führungskräfte sollten die gewachsenen Komplexitäten in ihren Unternehmen immer wieder hinterfragen. Kein Unternehmen muss Ineffizienzen hinnehmen, so Stefan Ries, Chief Human Resource Officer, SAP. Prozesse können vereinfacht, Technologien unterstützend eingesetzt und nicht zuletzt HR-Strategien entwickelt werden, die einer zunehmend komplexen Arbeitswelt entgegen wirken“.

Einfachere Abläufe bringen strategische Vorteile mit sich
Die befragten Führungskräfte sind mehrheitlich der Auffassung, dass einfachere Abläufe Vorteile mit sich bringen. Mehr als zwei Drittel (67 Prozent) glauben, dass die Vereinfachung der Geschäftsabläufe in den kommenden drei Jahren eine große Rolle spielen wird. Dies geht auch mit einem größeren Optimismus einher: 42 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass die Maßnahmen zur Vereinfachung von Abläufen in den nächsten drei Jahren auch den gewünschten Erfolg bringen werden.

Dabei wird nach Ansicht der Teilnehmer der Umfrage Technologie maßgeblich zur Verringerung der Komplexität beitragen. In drei Jahren werden sich die Möglichkeiten von Führungskräften, mit Selfservice-Tools auf Informationen zuzugreifen und auf der Grundlage dieser Informationen schnellere Entscheidungen zu treffen, um 165 Prozent verbessern. Um die Vereinfachung von Abläufen zu unterstützen, benötigen Führungskräfte vor allem folgende Technologien:

  • effizientere Tools für Talent- und Performance-Management
  • besserer Zugriff auf Informationen und Analysen zur Bewertung der Führungsqualität
  • umfassende Schulungs- und Weiterentwicklungsprozesse
  • Tools für die Zusammenarbeit, mit denen das Mitarbeiterengagement gestärkt wird und
  • Diskussionen über Führungskompetenzen angeregt werden

„Wenn ein Unternehmen die Komplexität verringern möchte, muss es zunächst vor allem viel Zeit und viele Ressourcen zur Lösung des Problems aufwenden“, erklärt Morris Cohen, Professor an der Wharton School. „Die Ergebnisse zeigen, wie wenig sich Unternehmen bislang um das Thema Komplexität gekümmert haben. Sie werden sich in Zukunft stärker mit diesem Thema befassen müssen.“

Weitere Informationen zu den Ergebnissen der weltweiten Studie „Simplifying the Future of Work“ finden Sie unter http://www.sap.de/zukunft-der-arbeit
Weitere Informationen wie Schaubilder, Infografiken und ein Informationsblatt finden Sie außerdem im SAP News Center. Folgen Sie SAP auf Twitter unter @sapnews.
Informationen zur Wharton School und zu Knowledge@Wharton

Die Wharton School der Universität Pennsylvania wurde 1881 als erste universitäre Business School gegründet und genießt weltweit hohes Ansehen als führende Einrichtung ihrer Art, die laufend neue Ideen und Konzepte für eine Vielzahl betriebswirtschaftlicher Disziplinen entwickelt. Mit einer weltweiten Community und zahlreichen Publikationen trägt die Wharton School zur wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wertschöpfung auf der ganzen Welt bei. Derzeit studieren rund 5.000 Undergraduate-, MBA- und Executive MBA-Studenten sowie Doktoranden an der Wharton School. In den Weiterbildungsprogrammen für Führungskräfte sind über 9.000 Teilnehmer eingeschrieben, und rund 93.000 Absolventen gehören dem Alumni-Netzwerk an.

Knowledge@Wharton ist das Onlinemagazin der Wharton School an der Universität Pennsylvania. Über die Website können wichtige Forschungsergebnisse der Wharton School und anderer Einrichtungen kostenlos abgerufen werden. Unter anderem werden Artikel und Videos zu Studien, Konferenzen, Referenten und Büchern sowie Interviews mit Lehrenden und anderen Experten zu Themen aus der Wirtschaft bereitgestellt.

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Pressekontakt:
Iris Eidling-Kasper, SAP SE, iris.eidling-kasper@sap.com, +49 6227 7-65797, CET